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Team-Gold für Fabian Rießle und Stephan Leyhe

Nordische Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld: Wenige Stunden nach den Einzelerfolgen von Markus Eisenbichler im Skispringen und Eric Frenzel in der Nordischen Kombination sorgten auch Fabian Rießle und Stephan Leyhe für Jubel in ihrer Schwarzwälder Heimat. Gemeinsam mit Eric Frenzel sicherte sich Rießle Gold im Teamsprint der Nordischen Kombination, während Stephan Leyhe zusammen mit Karl Geiger, Richard Freitag und Markus Eisenbichler durch eine überlegene Mannschaftsleistung WM-Gold im Teamwettkampf der Männer gewinnen konnte.

Frenzel und Rießle gewannen am Sonntag den Teamsprint nach einem Springen und dem anschließenden 2 x 7,5 km-Langlauf mit einem Vorsprung von knapp über 8 Sekunden vor den Norwegern Jan Schmid und Jarl Magnus Riiber. Bronze gewannen die Österreichern Bernhard Gruber und Franz-Josef Rehrl. Die beiden Deutschen waren nach dem Springen mit einer halben Minute Vorsprung abwechselnd auf die Laufstrecke gegangen und liefen an der Spitze ein einsames Rennen, während sich die Verfolger dahinter in der Führungsarbeit abwechseln konnten. So schmolz der Vorsprung bis zum letzten Wechsel weiter zusammen. „Die letzten beiden Runden waren ziemlich zäh. Ich bin fertig, aber überglücklich“, freute sich Rießle, den Bundestrainer Hermann Weinbuch aufgrund seiner guten Leistungen im Einzelwettbewerb zusammen mit dem frischgebackenen Weltmeister Eric Frenzel für den Wettbewerb nominiert hatte. „Es hat alles gepasst. Die Taktik ist perfekt aufgegangen. Ich bin sehr bewegt, dass wir schon wieder Gold gewonnen haben“, so die Bilanz des Bundestrainers in der ARD.

Auch Stephan Leyhe erfüllt sich den Traum von Gold

Der Erfolg hatte sich schon beim Einzelspringen angedeutet: Nach Gold und Silber für Markus Eisenbichler und Karl Geiger im Einzelwettbewerb am Vortag auf der Großschanze gingen die deutschen Skispringer tags darauf als Favoriten in den Mannschaftswettbewerb. Ergänzt durch Richard Freitag und den in Breitnau lebenden 27jährigen Wahlschwarzwälder Stephan Leyhe, übertrafen die deutschen Springer am Innsbrucker Bergisel mit einer überragenden Mannschaftsleistung alle Erwartungen. Am Schluß stand ein Vorsprung von 56,6 Punkten zu Buche, zu dem Stephan Leyhe mit 126 und 128,5 Metern einen entscheidenden Beitrag leisten konnte. Leyhe war für Olympiasieger Andreas Wellinger ins Team gekommen, nachdem dieser im Einzelspringen das Finale knapp verpasst hatte.

Nachdem die deutschen Springer ihren Vorsprung nach jedem Durchgang kontinuierlich ausgebaut hatten, sicherten Philipp Aschenwald, Michael Hayböck, Daniel Huber und Stefan Kraft Silber für WM-Gastgeber Österreich, gefolgt von den Japanern um Tournee-Sieger Ryoyu Kobayashi.

 

Bildquelle: Picture-Alliance