U17-Juniorinnen krönen sich in Belfast zu Europameisterinnen – Freiburger Spielerinnen mittendrin
Die deutschen U17-Juniorinnen haben sich in Belfast eindrucksvoll den Europameistertitel gesichert. Im Finale setzte sich das Team von Trainerin Sabine Loderer mit 1:0 gegen Frankreich durch und holte vor 1.230 Zuschauer*innen im Windsor Park damit bereits den neunten Titel auf europäischer Ebene.
Angeführt wurde das Team von Kapitänin Johanna Hebben, die im Turnierverlauf eine zentrale Rolle einnahm. Sie führte die Mannschaft nicht nur auf dem Platz, sondern übernahm auch Verantwortung in entscheidenden Momenten. So erzielte sie beispielsweise beim wichtigen 1:0-Sieg gegen England in der Gruppenphase das entscheidende Tor per Elfmeter. Auch im Finale gehörte sie zu den prägenden Spielerinnen und ging als Leaderin voran.
Besonders erfreulich aus regionaler Sicht: Mit Johanna Hebben (Staudinger Gesamtschule), Mia Kuhn (Max-Weber Schule) und Johanna Putzer (Staudinger Gesamtschule), standen gleich drei Spielerinnen aus dem Sportinternat des Olympiastützpunkts Freiburg im Kader der Nationalmannschaft. Alle drei sind Teil eines erfolgreichen Verbundsystems aus Sportinternat Freiburg, Eliteschule des Sports und dem SC Freiburg. Dieses Zusammenspiel aus Schule, Internat und Verein bietet optimale Bedingungen für die Entwicklung junger Talente – der EM-Titel ist ein weiterer Beleg für die Qualität dieser Nachwuchsarbeit. Mit Lynn Feiertag und Laura Ernst stehen noch zwei weitere Freiburger Schülerinnen in der erfolgreichen EM Mannschaft.
Mit dem Europameistertitel krönt die deutsche U17 eine herausragende Entwicklung der vergangenen Monate. Die Spielerinnen haben nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch als Team begeistert. Der Titel ist gleichzeitig Motivation und Ausgangspunkt für die kommenden Aufgaben – unter anderem bei der anstehenden U17-Weltmeisterschaft.
Für die SC Freiburg / OSP Sportinternat Spielerinnen Johanna Hebben, Mia Kuhn und Johanna Putzer ist der Triumph ein besonderer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Er zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich die enge Verzahnung von Schule, Internat und Vereinsarbeit sein kann. Der EM-Titel ist damit nicht nur ein Erfolg für die Nationalmannschaft, sondern auch für die Nachwuchsarbeit vor Ort – und ein starkes Signal für den deutschen Mädchen- und Frauenfußball insgesamt.
