Ausstellungseröffnung zur Wanderausstellung – „Neuaufbau Sport in Baden und Württemberg 1945-1950“
Baden-Württemberg im Mai 1945: Französische und amerikanische Truppen besetzen das Land. Zerstörung, Hunger und Millionen Geflüchtete prägen den Alltag. Doch trotz schwierigster Bedingungen zeigen die Menschen großen Aufbruchsgeist und finden Wege, den Sport schnell wieder in ihr Leben zu integrieren.
Die Wanderausstellung des Instituts für Sportgeschichte Baden-Württembergs und des Sportarchivs im Landesarchiv macht diese Zeit anschaulich. Sie beleuchtet auf 17 Roll-Ups zentrale Aspekte des Sports in der Nachkriegszeit.
Premiere feierte die Ausstellung am 30. April 2026 in Kooperation mit dem Badischen Sportbund (BSB) im Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Sport nahmen teil; weitere Stationen folgen.
Rednerinnen und Redner betonten die verbindende Kraft des Sports – damals wie heute. Zeitzeugenberichte zeigen eindrucksvoll, wie Sport auch unter Mangel und Not Menschen zusammenbrachte und Hoffnung gab.
Die Ausstellung richtet sich an Vereine, Verbände, Kommunen und Museen und kann kostenlos ausgeliehen werden.
Weitere Informationen:
Das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V.