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Skicrosser-Elite am Feldberg

Skicross_jumpStarke Schneefälle und teils heftiger Sturm beeinträchtigten am ersten Februar-Wochenende den erstmals im Schwarzwald ausgerichteten Weltcup der Skicrosser. Trotz der äußeren Widrigkeiten gelang es den vielen Helfern an der mit großem Aufwand am Seebuck modellierten Strecke, an beiden Tagen zumindest 3 von 4 Entscheidungen zu ermöglichen. So konnte sich zum Auftakt am Samstag die Lenggrieserin Heidi Zacher beim ersten von zwei Damenwettbewerben ihren fünften Weltcup-Erfolg sichern, nachdem das Rennen nach dem Achtelfinale wegen heftiger Windböen abgebrochen wurde. Zweite wurde die Schweizerin Fanny Smith vor Sandra Naeslund aus Schweden, Nina Kloe aus Karlsruhe belegte Rang 21.

Auch bei den Männern bestimmte das Regelwerk, wonach unter den 16 für das Viertelfinale qualifizierten Läufern bei einem Abbruch das Ranking nach der Position in der Weltrangliste erstellt wird, den Franzosen Jean-Frederic Chapuis zum Sieger vor Brady Leman (Kanada) und Alex Fiva (Schweiz). Bester Deutscher war hier Daniel Bohnacker aus Gershausen auf Rang 13.

Am zweiten Wettkampftag konnte aus Sicherheitsgründen dagegen lediglich im Männerwettbewerb noch ein Ergebnis ermittelt werden, bevor die Wettkämpfe endgültig abgebrochen wurden. Hinter dem Sieger des Vortages, Jean-Frederic-Chapuis, folgten Filip Flisar (Slowenien) und der Schweizer Alex Fiva auf den Podesträngen, Tim Hronek (Unterwössen) und Daniel Bohnacker (Gerhausen) belegten als beste DSV-Läufer die Ränge 12 und 15. Die Jury hatte sich bei den Herren für einen Rennabbruch nach der Runde der besten 64 entschieden.

Ausgerechnet beim Heim-Weltcup vom Verletzungspech verfolgt war dagegen die einzige Starterin des Skiverbandes Schwarzwald, Daniela Maier vom SC Urach. Sie erlitt bei einem Trainingssturz am Freitag eine Knochenstauchung und verfolgte die Rennen mit Gehhilfen als Zuschauerin.