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Deutsche Kombinierer holen Gold

Für Fabian Riessle aus St. Märgen und seine Teamkameraden Vinzenz Geiger, Eric Frenzel und Johannes Rydzek ist bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang der Traum vom olympischen Gold in Erfüllung gegangen. 30 Jahre nach dem letzten Sieg einer deutschen Kombinierer-Mannschaft mit Thomas Müller, Hubert Schwarz und Hans-Peter Pohl im Jahr 1988 sorgte das aktuelle Team von Bundestrainer Helmut Weinbuch nach den Einzelsiegen von Frenzel und Rydzek mit erneutem Mannschaftsgold für einen krönenden Abschluss der Wettbewerbe in der Nordischen Kombination.

Nach dem Skispringen ging das deutsche Team mit 6 Sekunden Rückstand auf die Österreicher in das Staffelrennen über 4×5 km. Schon Startläufer Vinzenz Geiger konnte diesen Vorsprung egalisieren und übergab einen Vorsprung von 12 Sekunden an Fabian Riessle von der Skizunft Breitnau. Dieser zog das Tempo nochmals an und baute den Vorsprung auf über 40 Sekunden aus, bevor er Eric Frenzel in die Spur schickte. Frenzel und Schlussläufer Johannes Rydzek sicherten den Erfolg des deutschen Teams mit knapp einer Minute Abstand vor den Norwegern bis ins Ziel ab. Bronze ging an Österreich.

Große Freude über die Leistung der Nordisch-Kombinierer und den nun mit Silber und Gold dekorierten Schwarzwälder Fabian Riessle herrschten sowohl am Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald als auch in Breitnau, wo die Entscheidungen live auf Großbildschirm verfolgt wurden.