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Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Agentur für Arbeit Freiburg

Die Gestaltung einer erfolgreichen dualen Karriere für Spitzensportler benötigt viele Partner. Durch den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Agentur für Arbeit Freiburg wurde das Netzwerk dafür am Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald nun noch einmal deutlich gestärkt. „Wir müssen uns gemeinsam darum kümmern, dass sich Spitzensportlerinnen und Spitzensportler neben dem Sport eine berufliche Perspektive aufbauen können. Daher freue ich mich über diese Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, die unsere Möglichkeiten dafür nochmal erweitert “, sagte dazu Gundolf Fleischer, Vorsitzender des Olympiastützpunkts und Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg. Der Leiter der Agentur für Arbeit in Freiburg, Christian Ramm freute sich, dass die Agentur ihre Kenntnis in allen Arbeitsmarktfragen in die Kooperation einbringen kann und meinte dazu: „Es gibt inzwischen viele flexible Formen, eine Ausbildung oder Arbeit anzugehen. Wir haben den Überblick und stehen in ständigem Kontakt mit Schulen, Bildungseinrichtungen und Arbeitgebern. Unsere Expertise ist, dass wir speziell auf die Bedürfnisse von Spitzensportlern zugeschnittene Angebote vermitteln können“. Sowohl Fleischer, als auch Ramm betonten, dass Spitzensportler für Betriebe bereits während, aber vor allem nach der sportlichen Karriere als leistungsbereite, strukturierte Menschen wertvolle Mitarbeiter sind.

Dass man trotz Berufstätigkeit im Sport Spitzenleistungen bringen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, beweist eindrucksvoll Martin Fleig, der bei der Unterzeichnung der Vereinbarung als „Pate“ stellvertretend für die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler anwesend war. Er arbeitet in der Führerscheinstelle des Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Für Trainings- und Wettkampfphasen wird er von seinem Arbeitgeber freigestellt. „So kann ich mich optimal auf wichtige Wettbewerbe wie Weltmeisterschaften oder die Paralympics vorbereiten“, sagte Fleig. Der Erfolg gibt ihm Recht. Bei den Paralympics 2018 in Pyeongchang errang er die Goldmedaille im Biathlon über 12,5 Kilometer in der Klasse der Querschnittsgelähmten. Weitere Gold- und Bronze-Medaillen bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften belegen die eindrucksvolle sportliche Karriere.