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Der Sport feiert seine Medaillengewinner

„Goldene Stimmung“ herrschte am Mittwochabend im Freiburger Olympiastützpunkt beim großen Empfang des südbadischen Sports für die erfolgreichen Medaillengewinner der Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang. Zahlreiche Gratulanten, darunter Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, sowie Freiburgs neuer Sportbürgermeister Stefan Breiter nahmen die Gelegenheit wahr, den Sportlern im Rahmen der Feierstunde ihre Glückwünsche auszusprechen.

Sportbund-Präsident Gundolf Fleischer konnte in der Dr.-Fredy-Stober-Halle des OSP neben den Hauptpersonen Anna-Lena Forster, Martin Fleig und Alexander Ehler rund 100 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport begrüßen. In seiner Rede zog er zunächst eine überaus positive Bilanz der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, bei der die deutsche Mannschaft  mit 31 Medaillen ihr bisher bestes Ergebnis bei Olympischen Winterspielen erzielt hatte. Das deutsche Paralympics-Team habe wenige Tage später diese Erfolgsserie fortgeschrieben und weitere 19 Medaillen gewonnen. Zu diesem Gesamtergebnis hätten nach Benedikt Doll, Fabian Riessle und Stephan Leyhe bei Olympia nun auch Anna-Lena Forster mit 2 mal Gold in der alpinen Kombination und im Slalom, Martin Fleig über 15 km Biathlon und Alexander Ehler mit Bronze in der 4×2,5km Staffel bei den Paralympics maßgeblich beigetragen. An die Athleten gewandt, würdigte Fleischer aber nicht nur deren sportliche Erfolge: „Sie haben in Südkorea ihre Heimat sowohl mit ihren außergewöhnlichen Leistungen, wie auch mit ihrem sympathischen Auftreten bestens vertreten. Sie haben uns bei den auch von Ausfällen geprägten alpinen Wettbewerben, beim Biathlon und im Skilanglauf an Dramatik kaum zu überbietende Wettkämpfe geliefert, wir haben mitgefiebert und gerade in den ersten Tagen auch mitgelitten. Am Ende durften wir uns dann über großartige Erfolge freuen, zu denen wir Sie heute sehr herzlich beglückwünschen“.

In ihren Grußworten zeigten sich auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Landrätin Dorothea Störr-Ritter beeindruckt von den Leistungen der erfolgreichen Para-Athleten. Sie beglückwünschten sowohl die erfolgreichen Athleten, als auch deren Trainer und Betreuer zu den in Südkorea erzielten Erfolgen. Beide betonten dabei auch die lange Tradition und Selbstverständlichkeit der Förderung behinderter Athleten am Olympiastützpunkt im Sinne einer gelebten Inklusion.

Große Freude bekundete auch der neue Freiburger Sportbürgermeister Stefan Breiter, gleich zu Beginn seiner Amtszeit den Olympiastützpunkt besuchen und dort  solch außergewöhnliche Erfolge von Athleten würdigen zu können. Gerne nehme er die Gelegenheit wahr, dabei Martin Fleig und Nico Messinger nachträglich mit der Sportmedaille der Stadt Freiburg auszuzeichnen, da sie sich während der Freiburger Sportgala bereits auf dem Weg zu den Paralympics nach Südkorea befanden und deshalb die an diesem Abend vorgesehene Ehrung durch seinen Vorgänger Otto Neideck nicht entgegennehmen konnten.

Als Vereinsvertreter beglückwünschte der ehemalige Paralympics-Sieger Michael Weymann besonders Martin Fleig und Anna-Lena Forster als Mitglieder des RdK Freiburg zu ihren Goldmedaillen, verwies aber auch auf die Leistungen von Nico Messinger und der in Pyeongchang leider erkrankten Vivian Hösch. Durch den Olympiastützpunkt gewürdigt wurde auch die „Mannschaft hinter der Mannschaft“, für die Bundestrainer Ralf Rombach eine Einladung zu einem gemeinsamen Spargelessen für alle Athleten, Trainer und Betreuer des Paralympics-Team entgegennehmen konnte.

Nach einem filmischen Rückblick auf die wohl emotional schönsten Momente für Anna-Lena Forster, Martin Fleig und Alexander Ehler in Pyeongchang überreichten Gundolf Fleischer und OSP-Leiter Hans-Ulrich Wiedmann den Sportlern zur bleibenden Erinnerung an die Erfolge und den feierlichen Abend handgezeichnete Originalportraits, die  der erfolgreiche frühere Langläufer und Cartoonist Thomas Zipfel zu diesem Anlass für jeden der Athleten angefertigt hatte.